Die B31

Im Osten

Die Situation der B31 in Freiburg bestimmt sich stark durch die Verkehrsentwicklung zwischen der Bundesautobahn A5 (mit der Ausfahrt „Freiburg Mitte“ Richtung Schwarzwald) und Donaueschingen. Dieser Teilabschnitt wurde in den vergangenen Jahren systematisch ausgebaut, was zu einer Verschnellerung des Verkehrs führte, sowie zu dessen deutlicher Zunahme. Insbesondere der neue Rasthof Rötenbach (Link) ist ein überregional attraktives Ziel für rastende LKWs geworden. Gewerbeansiedlungen im Großraum Donaueschingen (z.B. das Zentrallager von Lidl in Hüfingen) tragen zur Zunahme des regionalen Güterverkehrs bei.

Die für ca. 57 Mio. Euro geplante Zweite Gauchachtalbrücke sowie der dreispurige Ausbau der B31 zwischen Neustadt und Donaueschingen zieht immer mehr Verkehr auf der B31 über den Schwarzwald an.

Tunnel in Döggingen, vor dem die 2. Gauchachtalbrücke gebaut werden soll (im Bild Tunnel rechts). Damit wird die Schwarzwalddurchquerung besonders für Transit-Schwerverkehr noch attraktiver, der durch die Nadelöhre in Freiburg und Falkensteig fahren wird.
Erste Gauchachtalbrücke, vor dem Tunnelportal.
Seit Sommer 2019 ist die mit Bundesmitteln (9 Mio) geförderte Tank- und Rastanlage im Betrieb. Die 40 LKW Stellplätze sind attraktiv für den Transit-Schwerverkehr. Eine weitere Ratsstätte ist in Planung.

Im Westen

Auch westlich von Freiburg soll die B31 bis Breisach zur vierspurigen Schnellstraße ausgebaut werden. Mehrere Trassen durch die Gemarkungen von Gemeinden am Tuniberg und Kaiserstuhl werden kontrovers diskutiert. 

Die BI B31 West-nein danke führt viele Gründe gegen einen solchen Ausbau der B31 an:
B31 West Nein Danke: www.b31west-neindanke.de